Pressemitteilung 2015

DURCHSTARTEN IN DIE SELBSTÄNDIGKEIT

bpw-akademie und die Hochschule Neu-Ulm bieten Starthilfe für Frauen nach der Familienphase

München, 26. März 2015 – Mit der Summer School 2015 ermöglichen die bpw-akademie und die Hochschule Neu-Ulm (HNU) den Sprung ins Unternehmertum: Von 27. Juli bis 7. August 2015 bekommen 15 Frauen, die sich nach der Familienphase selbständig machen wollen, das Rüstzeug für Business Plan und Vermarktung ihrer Geschäftsidee an die Hand. In zwei intensiven Wochen an der HNU machen ausgewiesene Experten die Teilnehmerinnen in Workshops fit fürs Business. Das Angebot wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) gefördert und ist für die Teilnehmerinnen kostenlos

 

Die Familienphase ist beendet – was nun? Welche Perspektiven bieten sich für den Wiedereinstig ins Berufsleben? Die Unternehmerinnen Carmen Kraushaar und HeideMarie Klein haben für Frauen mit einer vielversprechenden Geschäftsidee das passende Kompaktprogramm entwickelt: Die Summer School 2015 richtet sich gezielt an zukünftige Unternehmerinnen, die nach der Elternzeit oder der Pflege von Angehörigen den Sprung in die Selbständigkeit wagen.

 

Ansporn zum weiblichen Entrepreneurship
Denn gerade jetzt bringen Frauen vielfältige Zusatzqualifikationen mit, die die vorhandene Berufserfahrung erfolgversprechend ergänzen – wie etwa den Umgang mit Belastungs- und Stress-Situationen, das Abwägen unterschiedlicher Anforderungen und Prioritäten, konsensorientierte Lösungsfindung und gewinnbringende Kommunikationsfähigkeiten. „Frauen nach der Familienphase wissen, was es heißt, Prioritäten zu setzen und in Krisen den Überblick zu behalten“, erklärt Projektleiterin Carmen Kraushaar, die Firmen in der Personalentwicklung berät. „Nach der Familienphase ist meines Erachtens der ideale Zeitpunkt, um mit einer Geschäftsidee durchzustarten.“

 

Gemeinsam mit Leadership-Coach HeideMarie Klein organisiert sie mit der Summer School ein in dieser Form einzigartiges Seminar. Mit Experten aus unterschiedlichsten Disziplinen erarbeiten sich die Teilnehmerinnen die Struktur für ihren individuellen Businessplan und das nötige Knowhow, um ihre Geschäftsidee umzusetzen. Dabei schärfen die Gründerinnen nicht nur ihre Kompetenzen, sondern entwickeln vor allem unternehmerisches Denken. Die hochkarätig besetzte Dozentenriege vermittelt abwechslungsreiche Inhalte und Methoden, damit Projektideen zu marktreifen Start-Up-Unternehmen wachsen können. Einblicke in die Arbeitsweise innovativer Firmen und erfolgreicher Start-Ups sowie Zugang zu beruflichen Netzwerken runden das erfolgversprechende Angebot ab.

 

Volle Förderung für die Teilnehmerinnen
Beide Initiatorinnen der bpw-akademie sind selbständige Unternehmerinnen, die die Gründungsphase aus eigener Erfahrung kennen. „Wir wissen, was dieser Schritt in die Selbständigkeit bedeutet, wie erfüllend und auch fordernd er sein kann“, erläutert HeideMarie Klein. Mit der Summer School möchten sie Frauen an ihren Erfahrungen teilhaben lassen und in diesem spannenden Prozess begleiten. „Wir wollen Frauen ermutigen, den Weg in die Selbständigkeit zu gehen“, so Klein. „Denn wir wissen, dass Frauen arbeiten wollen, um ihre vielfach hohen Qualifikationen und ihr facettenreiches Potential einzubringen.“

 

Die Idee überzeugte auch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ), welches das Projekt in vollem Umfang unterstützt. Die Kosten für Anreise, Übernachtung, Verpflegung und das Seminarangebot während der 2 x 5 Tage Summer School werden übernommen. Voraussetzung ist allerdings, dass die Frauen bisher noch keine Fördergelder in Anspruch genommen haben.

 

Bereit für die Summer School? Die Checkliste zum Wiedereinstieg
Frauen, die sich um einen Platz für die Summer School bewerben möchten, bringen eine abgeschlossene Ausbildung oder ein Studium mit und haben vor ihrer Familienphase Berufserfahrung gesammelt. Die Projektoder Unternehmensidee sollte Marktpotential und realistische Umsetzungsaussichten aufweisen. „Wenn eine Idee dann noch Innovationspotential zeigt, Aussicht auf einen gesellschaftlichen Mehrwert hat oder möglicherweise Arbeitsplätze schafft, finden wir das besonders beeindruckend“, erläutert Projektleiterin Carmen Kraushaar. „Voraussetzung für einen geförderten Platz ist das aber natürlich nicht.“

 

Interessentinnen können sich online unter www.bpw-akademie.de bewerben. Zusätzlich zum ausgefüllten Teilnahmeformular werden eine Skizze der Geschäftsidee und ein Motivationsschreiben gefordert.

 

Eine Auswahl von Zahlen und Fakten zum Thema
Selbständiges Unternehmertum hat in den letzten 20 Jahren vor allem aufgrund staatlicher Förderprogramme einen beachtlichen Aufschwung erfahren: Die Zahl der Selbständigen stieg 2012 mit einem Plus von 15,5 Prozent überproportional – im Vergleich zu anderen Erwerbstätigen-Gruppen. Dennoch war die Unternehmerszene noch stark männerlastig: Während 2012 unter den erwerbstätigen Männern 14 Prozent selbständig waren, lag die Zahl bei den Frauen nur bei 7,6 Prozent (Mikrozensus, 2012). Bereits ein Jahr später sprechen die Zahlen eine andere Sprache: Eine Untersuchung der KfW Bank ergab, dass 43 Prozent aller Unternehmen 2013 von Frauen gegründet wurden – und zwar auf Basis innovativer Ideen, die mithilfe von Förderprogrammen auf den Markt gebracht wurden (Die Welt, 2014).

 

Die bpw-akademie
Drei Stufen für aussichtsreiche Entwicklungsmöglichkeiten: bpw steht für Beruf, Potential, Wiedereinstieg. Ziel der bpw-akademie ist es, die Kompetenzen von Frauen zu schärfen und insbesondere nach der Familienphase eine Zukunftsperspektive zu eröffnen. Die bpw-akademie kooperiert mit hochkarätigen Partnern aus dem Hochschul- und Weiterbildungsbereich und organisiert Seminarangebote für zukünftige Unternehmerinnen. Die Summer School 2015 ebnet Frauen mit einer vielversprechenden Geschäftsidee in zwei intensiven Workshop-Wochen den Weg in die Selbständigkeit. An der Hochschule Neu-Ulm, mit der die bpw-akademie in diesem Jahr kooperiert, bekommen 15 Teilnehmerinnen die Möglichkeit, gemeinsam mit ausgewiesenen Experten die Struktur ihres Businessplans und ein Vermarktungskonzept für ihre Gründungsidee zu erarbeiten.

 

Die Summer School 2015 ist Teil des Aktionsprogramms „Perspektive Wiedereinstieg“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ). Für die Teilnehmerinnen entstehen keine Kosten. Ausführliche Informationen unter www.bpw-akademie.de

 

Die Hochschule Neu-Ulm
Die Hochschule Neu-Ulm (HNU) ist eine international vernetzte Business School mit betriebswirtschaftlichem Schwerpunkt, die ihre Studierenden in Bachelor- und Master-Studiengängen auf Management-Tätigkeiten vorbereitet. Die HNU unterstützt ihre Studierenden bei der Existenzgründung durch Lehr- und Informationsveranstaltungen sowie Beratungsgespräche. Mit Gründerraum und Gründermentoren schafft die Hochschule eine gründerfreundliche Struktur, die zusammen mit der frühzeitigen Vernetzung der Studierenden und Absolventen mit potenziellen Arbeitgebern zur Ausrichtung der Hochschule gehören. Mehr unter www.hs-neu-ulm.de

 

bpw-akademie
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Baaderstrasse 11
80469 München
Tel.: +49. 89. 642 3112; +49. 89. 642 3115
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Fruchtallee 17
20259 Hamburg
Tel.: +49. 40. 18 05 20 79
presse@bpw-akademie.de

 

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