Erfolgsgeschichten

ERFOLGSGESCHICHTEN VON EXISTENZGRÜNDERINNEN

Inspiration, Gründungswille und Erfolge: Teilnehmerinnen berichten

Kennen Sie das auch – neue Erfahrungen in der Familienphase sorgen für Inspiration und Lust auf berufliche Veränderung. Im Rahmen der zweiwöchigen Summer School 2016 haben Frauen, die sich nach einer familienbedingten Erwerbsunterbrechung selbstständig machen wollen, ihre Gründungsideen weiterentwickelt und setzen seitdem ihre im Seminar gesteckten Ziele mit voller Kraft und spürbarem Schwung um. Freuen Sie sich auf weitere tolle Geschichten über Gründungsmotive, Geschäftsmodelle und Erfahrungen von Teilnehmerinnen der Summer School 2016!

Eine Welt für Künstlerinnen bzw. Künstler und Kreative: MAL.ZONE

„Ich bin mit einer kleinen Geschäftsidee zur Summer School gekommen und habe dank der Impulse daraus ein großes und erweiterbares Konzept gemacht. Jetzt weiß ich, dass ich mich nicht nur mit einem potenziellen Vorhaben beschäftige, sondern damit auch Geld verdienen kann."

Kerstin Schlüter (48), Mutter von zwei Kindern (16, 17), gelernte Industriekauffrau und Diplom-Wirtschaftsingenieurin, insgesamt acht Jahre Familienphase:

"Vor zwei Jahren startete ich meinen beruflichen Wiedereinstieg. Zunächst knüpfte ich an meine bisherige berufliche Laufbahn an und arbeitete als Wirtschaftsingenieurin in einem internationalen Luftfahrtkonzern. Nach siebeneinhalb Monaten kündigte ich meinen Arbeitsvertrag. Ich konnte es mir einfach nicht mehr vorstellen, länger in einer männerdominierten Unternehmenskultur zu arbeiten. Ich entschloss mich, mein während der Familienphase begonnenes Studium der Malerei und Grafik zügig abzuschließen. Malen ist meine Leidenschaft. Ich weiß, dass viele Frauen und Männer diese Liebe teilen und sich gerne künstlerisch weiterentwickeln möchten. Doch nicht alle haben die Möglichkeit, neben ihren Berufs- und Familienaufgaben oder anderen wichtigen Dingen eine Malschule zu besuchen oder ein Studium mit Präsenzzeiten zu absolvieren. So entwickelte ich die Idee, eine Malschule im Internet zu gründen."

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Die Pflanzen-Ärztin

„Es war toll, denn der Unterricht in dieser komprimierten Form brachte mir einen sehr guten Überblick, was ich alles im Gründungsprozess und als Unternehmerin beachten muss"

Dr. Tina Balke (44), Mutter von drei Kindern (6, 9, ein Kind ist verstorben), neun Jahre Familienphase, gelernte Elektroinstallateurin, promovierte Agraringenieurin:

Meine Geschäftsidee beruht auf eigenen jahrelangen Beobachtungen im Bekannten- und Freundeskreis. Dort existierte oft eine große Unsicherheit zu Fragen, woran eine Gartenpflanze erkrankt ist und wie eine fachgerechte Behandlung aussieht. Es hat mir Spaß gemacht, dort mein Wissen einzubringen und beratend zu helfen. Dies brachte mich schließlich auf die Idee, mich als Pflanzenärztin mit einer mobilen Praxis selbstständig zu machen. Wie der Weg dorthin aussehen könnte, war für mich jedoch mehr als nebulös. Daher habe ich nach Unterstützung gesucht und bin durch die Ankündigung auf dem Internetportal www.perspektive-wiedereinstieg.de auf die Summer School aufmerksam geworden. Ich habe mich dann erfolgreich um die Teilnahme beworben.

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ZETTELRAUM – Büroorganisation und Selbstmanagement

„Der Erfahrungsaustausch in der Gruppe war und ist sehr wertvoll"

Constanze Brinkmann (54), Mutter eines Sohnes (20), Juristin, zehn Jahre Familienphase:

Ich habe viele Jahre erfolgreich als Rechtsanwältin gearbeitet. Aber nach meiner Familienphase wünschte ich mir einen beruflichen Neuanfang. Ich möchte Dinge tun, die mir wirklich Spaß machen. Wenn ich Strukturen schaffen und Abläufe optimieren kann, bin ich in meinem Element. So habe ich erkannt, dass gerade kleine und mittlere Unternehmen, zum Beispiel im Handwerk, in der Büroorganisation Entlastung gebrauchen können. Denn häufig fehlt im Tagesgeschäft die Zeit, die operativen Arbeiten mit der notwendigen strukturierten Vorgehensweise zu erledigen. Es häufen sich die unerledigten Aufgaben, was sich zu einem Problem auswachsen kann. Ich möchte Unternehmen dabei unterstützen, Ordnung ins System zu bringen und den Workflow zu verbessern, damit sie so Zeit für ihr Kerngeschäft gewinnen.

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Zeitreisen mit Oldtimer-Wohnwagen

„Die Summer School hat mir gezeigt, welche Erfahrungen und Fähigkeiten wir Teilnehmerinnen mitbringen, welche Schätze wir in unseren Koffern haben. Wir müssen sie nur auspacken, nutzen und daraus schöpfen."

Heike Güßbacher (41), Mutter von drei Kindern (1, 4, 6), gelernte Beamtin der Sozialverwaltung, drei Jahre Elternzeit:

"Das Beamtendasein liegt mir nicht, habe ich festgestellt. Bei einem Ausflug mit meiner Familie in ein Museum für Oldtimer-Wohnwagen war ich sofort verliebt in diese tollen ‚Familienwohnungen auf Rädern‘, mit denen man auf Zeitreise gehen kann. Ich habe anschließend gleich ein Modell aus den 70er Jahren, einen Constructam, erstanden und ihn mit viel Aufwand und Liebe zum Detail herrichten lassen. Es entstand die Idee, den Oldtimer-Wohnwagen neben der Eigennutzung auch für individuelle Reisen an Gäste zu vermieten bzw. von mir geplante Reisen mit Haltpunkten an ausgewählten Campingplätzen und Bauernhöfen anzubieten. Und wie kaum anders zu erwarten, ist unser Constructam ein richtiger Eye-Catcher auf den Campingplätzen. Mit meiner Geschäftsidee bin ich in die Summer School 2016 gestartet. Eine Freundin hatte mich auf dieses tolle Programm für Existenzgründerinnen aufmerksam gemacht, nachdem sie 2015 selbst daran teilgenommen hatte und extrem begeistert war.

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Nachhaltige Mode aus 100 Prozent Cashmere

„In den zwei Wochen Summer School habe ich umfassendes Wissen für meinen Gründungsprozess erhalten und viel Selbstbewusstsein getankt, um meinen Traum von einer eigenen Kollektion in die Tat umzusetzen."

Katharina Bohlender (27), Mutter von zwei Kindern (1 und 5), Bürokauffrau, drei Jahre Familienphase:

Meine Kinder haben meinen Blick auf das Leben verändert. Nachhaltigkeit und Qualität sind mir noch wichtiger geworden. Zum Beispiel kaufe ich viel bewusster ein. Dieses neue Qualitätsbewusstsein hat ein Stück weit auch mein Lebensgefühl neu geprägt. Das konnte ich jetzt mit einem langjährigen beruflichen Traum verbinden.

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Familiencoaching/-beratung für Familien mit besonderen Kindern

„Über die zwei Wochen sich ein immer deutlicheres Bild ergeben, was ich wirklich machen möchte"

Kathrin Kruska (43), Mutter von vier Kindern (8, 10, 12, 12), Studienrätin mit der beruflichen Fachrichtung Maschinenbau/Mathematik, zehn Jahre Elternzeit:

Nach der Teilnahme an einem Wiedereinstiegsprojekt im Kreis Gifhorn (Projekt PERFEKT) habe ich beschlossen, mich beruflich zu verändern und mich selbstständig zu machen. Aufgrund der Erfahrungen meiner Kinder mit dem System Schule wollte ich nicht mehr in meinen Beruf als Lehrerin zurückkehren. Gleichzeitig ist es mir ein großes Anliegen, Eltern, die so wie ich mit dem Thema Inklusion in der Schule konfrontiert werden, zu unterstützen und sie als systemischer Coach professionell zu begleiten. So ist aus dem eigenen Erleben eine Geschäftsidee entstanden, mit der ich mich schließlich bei der Summer School erfolgreich beworben habe.

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Schreinerhandwerk – Qualität in Teamarbeit

„... auch auf der emotionalen Ebende war die Summer School der Hammer. Am Ende haben wir unsere Projekte präsentiert – und gefeiert!"

Irene Hoffmann (46), Mutter von vier Kindern (7, 11, 18, eines ist verstorben), Schreinerin:

"Für mich steht fest, ich will nicht alleine arbeiten. Ich möchte gemeinsam mit anderen etwas aufbauen. Ich war viele Jahre erfolgreich als Schreinerin auf Baustellen tätig, immer in Teams. Durch meine Familienphase konnte ich nicht mehr an diese mich erfüllende Art zu arbeiten anknüpfen. Meine Lebenssituation hat sich verändert. Ich bin zeitlich eingeschränkter. Auch muss ich mit Blick auf mein Alter sehen, dass die Arbeit auf Baustellen körperlich zu belastend für mich wird. Ich habe schon während der Familienphase kleinere Auftragsarbeiten als Schreinerin angenommen. Aber es liegt mir einfach nicht, im stillen Kämmerlein alleine vor mich hinzuwerkeln. Zur Summer School bin ich mit dem Plan gekommen, ein Ladengeschäft in Kooperation mit drei bis vier Kolleginnen bzw. Kollegen zu eröffnen und Möbel in Kleinserie sowie einen Reparaturservice für kleinere Aufträge in Privathaushalten anzubieten.

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Therapeutisches Spielzeug im Bereich Inklusion

„Die Summer School hat mir viele Vernetzungspotenziale eröffnet – zu den diesjährigen Teilnehmerinnen, zu den Gründerinnen aus der Summer School 2015 und zu Expertinnen bzw. Experten, die ich sonst nicht kennengelernt hätte."

Jasmin Stienen-Janßen (43), lebt in einer Patchworkfamilie mit drei Kindern (15, 17, 21), gelernte Fitness- und Gesundheitstrainerin, insgesamt 15 Jahre Familienphase:

"Meine Idee gibt es in dieser Form noch nicht auf dem Markt. Ich habe ein therapeutisches Spielzeug im Bereich Inklusion für öffentliche Institutionen entwickelt und möchte es mit meinem eigenen Unternehmen vermarkten. Experten gaben mir den Rat, gleich richtig groß an den Markt zu gehen, sonst würde die Idee von anderen weggegriffen. Also überlegte ich mir eine strategische Vorgehensweise für die Produktion und die damit verbundenen Beschäftigungsverhältnisse. Als ich unserer Gleichstellungsbeauftragten vor Ort in groben Zügen von meinem Vorhaben erzählte, hat sie mir die Summer School empfohlen."

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pop-up-SocialMedia PR-Agentur

„Wir sind über die Summer School hinaus miteinander vernetzt. Die Digitalisierung erleichtert vieles.“

Angela Wosylus hatte ursprünglich geplant, nach einer kurzen Elternzeit wieder als feste-freie TV-Journalistin bei ihrem vorherigen öffentlich-rechtlichen Sender weiterzuarbeiten. Da sie familienbedingt jedoch hunderte Kilometer von „ihrem“ Sender wegziehen musste und die Betreuungsmöglichkeiten für die zwei Kinder in der Region unzureichend waren, dauerte die Familienphase elf Jahre an.

Vor zwei Jahren machte die heute 50-Jährige die Erfahrung, dass trotz aktueller Weiterbildung die Dauer des Ausstiegs, ihr Alter und die Tatsache, Mutter von zwei Schulkindern zu sein, in der Branche ein echtes Handicap für den beruflichen Wiedereinstieg ist. Mit Hilfe einer Förderung der örtlichen Arbeitsagentur konnte sie eine 18-monatige Online-Weiterqualifizierung zur Social-Media PR-Managerin und Videogestalterin besuchen und erfolgreich abschließen. Daraus entwickelte sie ihre Geschäftsidee, eine Social-Media PR-Agentur, die neben der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit auch Social-Media-Beratung, Webvideos, Erklärfilme und Schulungen anbietet, und bewarb sich damit erfolgreich bei der Summer School.

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Kurvenexpertin und passionierte Brafitterin

„Die Summer School ist nicht nur die Vorbereitung für ein eigenes Business, es ist gleichzeitig der Start.“

Während der Stillzeiten war ich total davon genervt, dass die Still-BHs so unbequem waren, erinnert sich Marta Thut, 33 Jahre, dreifache Mutter. Zunächst hatte ich nur eine Lösung für mich gefunden. Daraus entwickelte sich nach und nach meine Geschäftsidee: Passform-Beratung für BHs, auch bekannt als Bra-Fitting. Beim Aufbau ihres Unternehmens profitiert die gelernte Außenhandelskauffrau von ihren Kenntnissen zum Import- und Exporthandel aus ihrer beruflichen Tätigkeit vor der Familienphase sowie ihren Sprachkenntnissen.

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Trilinguale Marktforscherin & Marketingberaterin mit internationalem Hintergrund

„Die Summer School war sehr intensiv – neun Stunden am Tag Programm und abends Zeit für den Austausch miteinander. Diese Zeit hat etwas bewegt, innerlich, hatte eine tiefe Wirkung.“

„Ich habe über 100 Bewerbungen geschrieben, in der Hoffnung, eine Stelle zu finden, die kinderaffin ist“, berichtet die Kommunikationswissenschaftlerin Elisa Pugliese, 38 Jahre, Mutter einer Tochter, von ihren Erfahrungen. „Für die meisten Jobs war ich mit meiner Promotion und der Tatsache, dass ich drei Sprachen fließend spreche, hoffnungslos überqualifiziert.“ Eigentlich war eine Existenzgründung nicht die erste Wahl. Gestärkt durch die Summer School machte sich die gebürtige Italienerin dennoch im Oktober 2015 in ihrer Wahlheimat Deutschland als Marktforscherin und Marketingstrategin selbstständig. „Mittlerweile merke ich, dass mich meine Arbeit als Unternehmerin ganz anders ausfüllt. Es macht richtig Spaß!“

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Selbstständige Aussprachetrainerin für einen persönlich zugeschnittenen Ausspracheunterricht

„Während der Summer School war die Atmosphäre voller Energie und Elan.“

„Eine fehlerhafte Aussprache kann leicht zu Missverständnissen führen“, weiß Bianca Herold, 32 Jahre. Die ausgebildete Sprachtherapeutin ist Mutter eines Sohnes. Sie bewarb sich bei der Summer School mit der Idee, Menschen mit Deutsch als Fremdsprache, die in ihrem Berufsleben auf eine gute Aussprache angewiesen sind, ein individuell zugeschnittenes Training anzubieten. „Von den Expertinnen und Experten, die uns im Rahmen der Summer School begleiteten, eine ehrliche Einschätzung zu bekommen, das war Gold wert und hat mir einen riesigen Motivationsschub gegeben. Ich konnte erkennen, was schon gut war und was ich noch besser machen konnte. Das war teilweise auch sehr anstrengend, denn wir wurden gefordert, aber: es hat mich nach vorne gebracht.“

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Lösungen für täglich wiederkehrende Probleme aus Haushalt und Familienalltag

„Wir haben uns perfekt ergänzt. Alle waren füreinander da: fachlich und persönlich. Das hat ein Netzwerk gesponnen, das nun alle trägt.“

„Vierzehn Tage komplett aus dem Alltag auszubrechen und unter fachkundiger Begleitung sowie mit persönlicher Unterstützung intensiv an meinem Projekt zu arbeiten, das hat meine Kreativität richtig in Fahrt gebracht. Ich habe das Leuchten angefangen, ich blühe auf“, schwärmt Geraldine Binting von ihrer Zeit in der Summer School. Die 28-jährige gelernte Hotelfachfrau ist Mutter von drei Kindern, das vierte ist unterwegs. „Ich hätte wieder in meinen alten Beruf zurückkehren können. Doch mit drei Kindern ist die Arbeit im Hotel mit Schichtdienst sehr stressig zu organisieren. Mir wurde zwar alternativ eine Home-Office-Tätigkeit angeboten. Aber ich habe gespürt, dass mich das nicht erfüllt. Stattdessen habe ich jetzt den Mut gefasst, meine eigene Geschäftsidee umzusetzen.“ Ihr Gründungsvorhaben: Sie entwickelt Lösungen für täglich wiederkehrende organisatorische Herausforderungen im Alltag und Haushalt für Familien. Dabei setzt sie auf eine weitgehende Digitalisierung. Außerdem schreibt sie seit einiger Zeit einen vielbeachteten Blog www.6hausgeister.com.

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2D Animationsfilme (animierte Collagen) - individuell gestaltete Videos

„Durch die Summer School habe ich mich wieder selbst wahrgenommen. Dass meine Geschäftsidee so gut aufgenommen wurde, hat mir Mut gemacht, meine Selbstständigkeit anzugehen.“

„Ich profitiere heute noch von der Summer School“, sagt Andrea Basse-Schröter, 37 Jahre, Mutter eines dreijährigen Sohnes. „In den zwei Wochen haben wir uns einen sehr guten Überblick zu den Themen verschaffen können, die für die Selbstständigkeit wichtig sind. Wir haben den Anstoß bekommen, dabei in alle Richtungen zu denken. Dass meine Geschäftsidee so gut aufgenommen wurde, hat meine Zweifel verfliegen lassen, meine Selbstständigkeit anzugehen. Der Mut, meine Idee in die Tat umzusetzen, war mein persönlicher Knackpunkt. Mein Thema heißt nun MACHEN: nur dadurch kommt man vorwärts. Klingt einfach, ist es aber nicht. Schritt für Schritt, aber mach es. Mutig sein und es zu tun. Diese für mich wichtigen Erkenntnisse nehme ich neben vielem anderen aus der Summer School mit“, lautet ihr persönliches Fazit.

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Marketing-Expertin für Garten- und Landschaftsbau-Betriebe und die Grüne Branche

„In der Summer School habe ich gelernt: Das, was ich bin und was ich beruflich zu bieten habe, ist so individuell, dass ich mich damit auf dem Markt erfolgreich behaupten kann.“

Manuela Achhammer ist 52 Jahre alt und zweifache Mutter. „Nach dem Besuch der Summer School habe ich mich zum 1. Januar 2016 als Marketing-Expertin für Garten- und Landschaftsbaubetriebe selbstständig gemacht. Der Wunsch, ein Unternehmen zu gründen, war schon immer da. Den Auf- und Ausbau des Betriebes meines Mannes habe ich eher als starke Frau im Hintergrund erlebt. Jetzt bin ich als Unternehmerin gleichberechtigt“, freut sich die gelernte Bankkauffrau und Kommunikationswirtin BAW. „Mit Anfang 50 will ich mich nicht mehr verstecken. Ich will mich mit meinen Fähigkeiten und Kompetenzen den Herausforderungen stellen. Ich habe während der Zeit in der Summer School erfahren: Jede von uns Teilnehmerinnen hat ihre Einzigartigkeit und geht mit diesen Potenzialen in die Welt. Das hat mich bestärkt.“

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Deichgrün - ein Bioladen für Hamburg-Wilhelmsburg

„Ich würde die Teilnahme an der Summer School auf jeden Fall weiterempfehlen. Das Besondere an diesem Format – das Zusammenspiel von Fachwissen und persönlichem Austausch verschiedener Charaktere in ganz unterschiedlichen Lebensabschnitten mit vielfältigen Geschäftsideen.“

Kathrin Winkler, die vor der Familienphase als Personalentwicklerin in einem Konzern tätig war, ist begeistert: „Das Coaching in der Summer School hat mir das Durchhaltevermögen gegeben, meine Ideen in die Tat umzusetzen.“ Beworben hatte sich die 30-Jährige Mutter einer Tochter mit der Idee, einen Laden und einen Online-Shop für nachhaltige Handarbeitswaren zu gründen. Im Prozess stellte sich jedoch heraus, dass dieses Konzept an einigen Stellen hakte. „Durch das Gründungsseminar habe ich gelernt, dass Konzepte wirklich tragfähig sein müssen, um erfolgreich zu sein“, betont sie. „Daraufhin habe ich die Entscheidung getroffen, mich noch einmal neu zu orientieren.“

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