Erfolgsgeschichte Virtuelle Mal.Zone

Virtuelle Mal.Zone

„Ich bin mit einer kleinen Geschäftsidee zur Summer School gekommen und habe dank der Impulse daraus ein großes und erweiterbares Konzept gemacht. Jetzt weiß ich, dass ich mich nicht nur mit einem potenziellen Vorhaben beschäftige, sondern damit auch Geld verdienen kann."

 

Kerstin Schlüter (48), Mutter von zwei Kindern (16, 17), gelernte Industriekauffrau und Diplom-Wirtschaftsingenieurin, insgesamt acht Jahre Familienphase:

"Vor zwei Jahren startete ich meinen beruflichen Wiedereinstieg. Zunächst knüpfte ich an meine bisherige berufliche Laufbahn an und arbeitete als Wirtschaftsingenieurin in einem internationalen Luftfahrtkonzern. Nach siebeneinhalb Monaten kündigte ich meinen Arbeitsvertrag. Ich konnte es mir einfach nicht mehr vorstellen, länger in einer männerdominierten Unternehmenskultur zu arbeiten. Ich entschloss mich, mein während der Familienphase begonnenes Studium der Malerei und Grafik zügig abzuschließen. Malen ist meine Leidenschaft. Ich weiß, dass viele Frauen und Männer diese Liebe teilen und sich gerne künstlerisch weiterentwickeln möchten. Doch nicht alle haben die Möglichkeit, neben ihren Berufs- und Familienaufgaben oder anderen wichtigen Dingen eine Malschule zu besuchen oder ein Studium mit Präsenzzeiten zu absolvieren. So entwickelte ich die Idee, eine Malschule im Internet zu gründen.

Durch einen glücklichen Zufall entdeckte ich über das Portal www.perspektive-wiedereinstieg.de die Summer Schooll. Ich bewarb mich kurzentschlossen und konnte teilnehmen. Mich beschäftigte vor allem die Frage, wie meine Idee auf dem Markt ankommen würde. In der Summer School habe ich dazu professionelles Feedback erhalten. Meine Marktanalyse, die ich im Rahmen des Intensivseminars anfertigte, hat bestätigt, dass es meinen Ansatz in dieser Form in Deutschland nicht gibt. Der Markt hat ein großes Potenzial, das kann ich gar nicht alles auf einmal bedienen. Für mich war daher das Thema Skalierbarkeit sehr spannend. Prof. Dr. Klaus Sailer ermunterte uns, neue Perspektiven zu unseren Projekten einzunehmen, den Blick für die Möglichkeiten zu schärfen. So ergaben sich schnell Ansätze für Folgeprojekte, die ich nach und nach zu etwas Großem aufbauen kann.

Jetzt kommt das Wichtigste! Ich bin Perfektionistin. Bisher habe ich immer einen Grund gefunden, warum meine Ideen noch nicht reif für die Öffentlichkeit sind. Dank der Summer School habe ich gelernt, es wird auch perfekt, wenn ich einfach loszulege, probiere, Erfahrungen sammle und auch Fehler zulasse. Der Markt bestimmt das für ihn perfekte Ergebnis. Mit diesem System komme ich leichter in die Umsetzung meiner Ideen. Mit dem Resultat, dass meine virtuelle Malschule im März 2017 an den Start geht."

www.mal.zone
 

 

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