Erfolgsgeschichte Therapeutisches Spielzeug im Bereich Inklusion

THERAPEUTISCHES SPIELZEUG IM BEREICH INKLUSION

„Die Summer School hat mir viele Vernetzungspotenziale eröffnet – zu den diesjährigen Teilnehmerinnen, zu den Gründerinnen aus der Summer School 2015 und zu Expertinnen bzw. Experten, die ich sonst nicht kennengelernt hätte."

 

Jasmin Stienen-Janßen (43), lebt in einer Patchworkfamilie mit drei Kindern (15, 17, 21), gelernte Fitness- und Gesundheitstrainerin, insgesamt 15 Jahre Familienphase:

"Meine Idee gibt es in dieser Form noch nicht auf dem Markt. Ich habe ein therapeutisches Spielzeug im Bereich Inklusion für öffentliche Institutionen entwickelt und möchte es mit meinem eigenen Unternehmen vermarkten. Experten gaben mir den Rat, gleich richtig groß an den Markt zu gehen, sonst würde die Idee von anderen weggegriffen. Also überlegte ich mir eine strategische Vorgehensweise für die Produktion und die damit verbundenen Beschäftigungsverhältnisse. Als ich unserer Gleichstellungsbeauftragten vor Ort in groben Zügen von meinem Vorhaben erzählte, hat sie mir die Summer School empfohlen.

Ich bin mit viel Elan und Euphorie in die Summer School gestartet. Das erste Feedback, ich solle meine Idee nicht zu groß denken, da ich sonst nicht in die Umsetzung komme, hat mich zunächst irritiert. Ich war niedergeschlagen, habe mich nicht verstanden gefühlt. Aber dieser kleine und berechtigte Dämpfer hat mir gutgetan. Ich habe gelernt, dass man eine Vision auf Machbarkeit prüfen muss. Aus dieser Analyse lassen sich dann die richtigen Schritte ableiten. Wenn ich heute an Projektmanagement denke, kommt mir eine Sanduhr in den Sinn. Etwas Großes ist als Idee in allen Einzelheiten vorhanden, dann muss jedes einzelne Körnchen einen Prozess durchlaufen, um anschließend ein neues großes Ganzes zu ergeben. Wenn ich den Prozess gut gemanagt habe, ist alles erfolgreich gelaufen.

Mittlerweile habe ich einen Prototyp meines therapeutischen Spielzeuges erstellt. Ich stelle das Produkt ausgewählten Einrichtungen drei bis vier Wochen kostenlos zum Test zur Verfügung. Anschließend evaluiere ich mit Hilfe eines selbst entwickelten Fragebogens die Nutzbarkeit, Produktqualität und vieles mehr. Diese Erkenntnisse setze ich dann zur Weiterentwicklung meines Produkts ein. Ich nutze diese Vorgehensweise, um zu einem echten Qualitätsprodukt zu kommen. Ganz wie ein Profi. Und wenn ich mit den Fingern schnippe, ist sie wieder da, meine Vision, meine große Idee, an der ich mich strategisch ausrichte."

 
 

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